German 8

Urodynamik-Leitfaden by Dr. med. Toni Poll, Priv.-Doz. Dr. med. Gert Fröhlich

By Dr. med. Toni Poll, Priv.-Doz. Dr. med. Gert Fröhlich (auth.)

Der "Urodynamik-Leitfaden" ist auf den Informationsbedarf von Praktikern zugeschnitten, die sich mit urodynamischen Untersuchungen beschäftigen; er gibt Ärzten, Pflegekräften und Assistenzpersonal Auskünfte bei Fragen, wie sie sich regelmäßig bei der Untersuchung stellen:
* Wie soll die Untersuchung gestaltet werden?
* Welche Werte gelten als normal?
* Wie ist ein bestimmter Befund zu bewerten?
* was once kann die Untersuchung leisten und used to be nicht?
Mit diesem Buch erspart sich der Praktiker das bisher unvermeidliche Suchen nach einschlägigen Informationen in vielen verschiedenen Quellen; denn hier sind alle relevanten Daten und Formeln in checklistenartigen Übersichten zusammengestellt und damit "auf einen Blick" verfügbar.

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Hefe und Alkohol sowie andere Gärungsprodukte

Die letzte umfassende Darstellung der Hefetechnik hat W. KIBY iill Jahre 1912 im Handbuch der PreBhefenfabrikation gegeben. In weitem Abstand folgte dann im Jahre 1929 das Handbuch der Spiritusfabrikation von G. FOTH mit der Technologie der Alkoholerzeugung durch Garung. Seither ist in Deutschland kein groBeres Werk uber "Hefe und Alkohol" mehr erschienen.

Prognostik in der Intensivtherapie des Zentralnervensystems

Das Buch behandelt erstmals die Kurz- und Langzeitprognose von Patienten, die einer neurologischen Intensivtherapie bedürfen. Grundlage ist das five. Arbeitstreffen der Arbeitsgemeinschaft Neurologische Intensivmedizin. Die Autoren haben prognostische Parameter zu Schwerpunkterkrankungen im Bereich der neurologischen Intensivmedizin zusammengestellt.

Umweltmanagement in 22 Lektionen: Ein ökonomischer Weg in eine ökologische Wirtschaft

"Umweltmanagement in 22 Lektionen" stellt die Grundlagen einer umweltorientierten Unternehmensführung dar. Jeder Lektion sind Kontrollfragen und spezifische Literaturhinweise zugeordnet. In der vierten Auflage wurden insbesondere die Neuerungen durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz, die jüngsten Entwicklungen in der fabric- und Fertigungswirtschaft, der umweltorientierten Kostenrechnung und der Ökobilanzierung berücksichtigt.

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1990) c lu "'C c: ~ cu 'i5 c: 0 c.. '"~ ~ / / / / / /' / /' / / /' / / / / zweifelhaft / / / / / / / / / / nicht obstruiert Harnflußrate (ml/s) 49 D D D mit einer maximalen Harnflußrate unter 15 ml/s oder Druckwerte über 100 cm H20 selbst bei noch normalem Uroflow; Siroky gibt hier einen Miktionsdruck von über 75 cm H20 und einen maximalen Flow unter 15 ml/s an; Blaivas bezeichnet einen maximalen Detrusordruck über 45 cm H20 und einen maximalen Flow unter 12 ml/s als obstruktiv; wird auch bei klinisch eindeutiger subvesikaler Obstruktion keineswegs immer nachgewiesen (Webster 1994).

Um reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten, besonders im Rahmen von wissenschaftlichen Fragestellungen, sind mindestens 3 aufeinanderfolgende Messungen nötig; man gewährt dem Patienten einen "Probelauf' zur Gewöhnung an die Meßsituation und kann dann die folgenden Messungen zur Untersuchung verwenden (Englowski 1993). 53 Typische Befundkonstellationen Normalbefund D Wahrend der Füllungsphase steigt das Blasenvolumen ohne signifikanten Druckanstieg (Akkomodation); keine unwillkürlichen Detrusorkontraktionen (auch nicht unter Provokation); D Erstes Blasenfüllungsgefühl ab einem Volumen von 150-250 ml, Harndranggefühl ab Erreichen einer Kapazität von 350-450 ml (Erwachsene); D Nach Erreichen einer im Normbereich liegenden Blasenkapazität willkürliche Miktionseinleitung mit der Möglichkeit, diese zu unterbrechen; durch willkürliche zentrale Hemmung des Miktionsreflexes kann die Detrusorkontraktion so lange unterdrückt werden, bis die äußeren Umstände eine ("sozial adäquate") Blasenentleerung zulassen.

Detrusordruckanstiege über 30 cm H2Ü in der Füllungsphase bezeichnet Palmtag als Hochdrucksystem, das einen wesentlichen Risikofaktor für den oberen Harntrakt darstellt. • Detrusorfunktion während der Füllungsphase [J Stabil: Während der Füllungsphase können trotz Provokation keine Detrusorkontraktionen gemessen werden, während der Patient versucht die Miktion zu vermeiden (Normalbefund); 44 D D klagt die Patientin oder der Patient bei stabiler Detrusorfunktion über Drangsymptome (Pollakisurie, Nykturie, Harndranggefühl) verbunden mit einer Inkontinenz, spricht man von einer sensorischen Urge Inkontinenz (engl.

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