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Gewerbestaub und Lungentuberkulose (Stahl-, Porzellan-, by Dr. med. K. W. Jötten, Dr. med. W. Arnoldi (auth.)

By Dr. med. K. W. Jötten, Dr. med. W. Arnoldi (auth.)

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Hefe und Alkohol sowie andere Gärungsprodukte

Die letzte umfassende Darstellung der Hefetechnik hat W. KIBY iill Jahre 1912 im Handbuch der PreBhefenfabrikation gegeben. In weitem Abstand folgte dann im Jahre 1929 das Handbuch der Spiritusfabrikation von G. FOTH mit der Technologie der Alkoholerzeugung durch Garung. Seither ist in Deutschland kein groBeres Werk uber "Hefe und Alkohol" mehr erschienen.

Prognostik in der Intensivtherapie des Zentralnervensystems

Das Buch behandelt erstmals die Kurz- und Langzeitprognose von Patienten, die einer neurologischen Intensivtherapie bedürfen. Grundlage ist das five. Arbeitstreffen der Arbeitsgemeinschaft Neurologische Intensivmedizin. Die Autoren haben prognostische Parameter zu Schwerpunkterkrankungen im Bereich der neurologischen Intensivmedizin zusammengestellt.

Umweltmanagement in 22 Lektionen: Ein ökonomischer Weg in eine ökologische Wirtschaft

"Umweltmanagement in 22 Lektionen" stellt die Grundlagen einer umweltorientierten Unternehmensführung dar. Jeder Lektion sind Kontrollfragen und spezifische Literaturhinweise zugeordnet. In der vierten Auflage wurden insbesondere die Neuerungen durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz, die jüngsten Entwicklungen in der fabric- und Fertigungswirtschaft, der umweltorientierten Kostenrechnung und der Ökobilanzierung berücksichtigt.

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Es scheint dem Verfasser daraus hervorzugehen, daB "the same mechanical and physiological forces which tend to place the one foreign body operate in the same manner toward localizing the other. Willis' Versuchsergebnisse machen es nach seiner Ansicht wahrscheinlich, daB eine durch Staub hervorgerufene Fibrose die Ausbreitung des infektiosen Prozesses aufhalt und in diesem Sinne als schutz end angesehen werden kann. Andererseits aber begunstigt die Fibrosis infolge der Verlegung der Lymphwege eine Ansammlung der Tuberkelbazillen, sodaB man einerseits eine geringere Ausbreitung der infektiosen Herde in einer Staublunge findet, andererseits aber eine groBere Anzahl der Herde und meist auch groBeren Umfang der Einzelherde.

Holitscher (1908) schreibt, daB der Beruf des Porzellanarbeiters als auBerst gesundheitsgefahrlich gelte. Er spricht von der kaum bestrittenen Ansicht, "daB die durchschnittliche Lebensdauer des Porzellanarbeiters sowie der Glasschleifer, Feilenhauer, Steinmetz en zu den niedrigsten unter allen Berufsklassen gehort". HoI its c her halt besonders die Dreher fiir durch Staubinhalation gefahrdet. Er unterscheidet iibrigens zwischen tuberkulOsen und nichttuberkulosen Lungenerkrankungen, von denen die letzteren erst um das 40.

Er ist aber im iibrigen mit Hirt, Eulenberg, Pappenheim und Popper einer Meinung iiber die ungiinstigen hygienischen Verhaltnisse der Porzellanarbeiter, als deren Ursache er mit diesen Autoren die Einatmung der verschiedenen Arten mineralischen Staubes in der Porzellanfabrikation beschuldigt. Er fand eine sehr hohe Sterblichkeit der Porzellanarbeiter an Erkrankungen der Respirationsorgane, unter denen die Lungentuberkulose iiberwiegt. Ebenfalls haufig waren Luftrohrenkatarrh, Lungenblahung und Asthma.

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